Wann entgleist der lmpfzug? | WWW.WAHRHEITSTHEORETIKER.DE

128 Views · Published on Wed, 29 December 2021 · WAHRHEIT.TV

Die Unsicherheiten sind groß, doch es könnte in Deutschland, vorsichtig geschätzt, bereits 1.500 bis 30.000 Impftote geben. Die Zeit arbeitet im Moment gegen die Impf-Propagandisten. Möglicherweise entfaltet sich einer der größten Medizinskandale überhaupt. 

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Das Netzwerk kritischer Richter und Staatsanwälte hat vor kurzem ausgesprochen, was längst überfällig war: durch eine Impfpflicht würde der Staat – bzw. die diese Impfpflicht beschließenden Politiker sowie die die Impfpflicht ausführenden Personen – vorsätzlich unschuldige Menschen töten. Hier wird der Versuch unternommen, abzuschätzen, wie viele Menschen bisher durch die Corona-Injektionen getötet wurden und wie viele weitere Menschen durch eine staatlich angeordnete Impfpflicht vorsätzlich getötet würden.

„Das erste Opfer jedes Krieges ist die Wahrheit“. Dieser, dem US-Politiker Hiram Johnson zugeschriebene Ausspruch, gilt auch für den von den Politikern ausgerufenen „Krieg gegen das Corona-Virus“. So werden positive PCR-Test-Ergebnisse als Neuinfektionen gezählt, Menschen, die nach einem solch positiven PCR-Test verstorben sind, unabhängig von der tatsächlichen Todesursache pauschal als Corona-Tote gezählt, oder es wird, wie in jüngster Zeit bei den Angaben zum Anteil der „Ungeimpften“ auf den Intensivstationen, einfach direkt gelogen. Letzterer Lüge wurden mittlerweile die Ministerpräsidenten von Bayern und Sachsen, Markus Söder und Michael Kretschmer, Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher sowie außerhalb Deutschlands der italienische Ministerpräsident Mario Draghi überführt – Fortsetzung recht wahrscheinlich. Mit all diesen Manipulationen wird zum einen versucht, das Paniklevel in der Bevölkerung möglichst hoch zu halten und zum anderen, die heilsbringende Wirkung der sogenannten Impfungen in möglichst leuchtenden Farben zu zeichnen. 

Gleichzeitig werden die Gefahren durch die Impfung möglichst kleingeredet, der aktuelle Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat sich sogar schon zur Aussage verstiegen, sie wären „nebenwirkungsfrei“ – was nicht nur aus wissenschaftlicher Sicht eher unwahrscheinlich ist, denn nebenwirkungsfrei sind in aller Regel nur Stoffe, die auch wirkungsfrei sind. Auch der aktuelle Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) widerspricht dieser Aussage, da er eine Melderate an Nebenwirkungen von ca. 1:600 und für schwerwiegende Nebenwirkungen von 1:5.000 pro Impfdosis (!) angibt. Schwerwiegende Nebenwirkungen sind übrigens „… Nebenwirkungen, die tödlich oder lebensbedrohend sind, eine stationäre Behandlung oder Verlängerung einer stationären Behandlung erforderlich machen, zu bleibender oder schwerwiegender Behinderung, Invalidität, kongenitalen Anomalien oder Geburtsfehlern führen”. Da in Deutschland bisher laut Impfdashboard des Bundesgesundheitsministeriums 146,6 Millionen Dosen injiziert wurden, bedeutet das, dass laut den Zahlen des PEI durch die Impfkampagne in Deutschland bereits ca. 30.000 schwere oder dauerhafte Schädigungen zu verzeichnen sind.

Mit der Impfpflicht umgehen, als handele es sich um Hustensaft

Trotz dieser Zahlen preist der PEI-Bericht die sogenannten Corona-Impfungen, bei denen es sich in Wirklichkeit um gentherapeutische Behandlungen handelt, in den höchsten Tönen an. Konsequenterweise werden die gemeldeten 1.919 Todesfälle bis auf 78 heruntergerechnet, ganz dem Narrativ entsprechend, dass die sogenannten Corona-Impfungen absolut sicher seien. Und natürlich ganz im Sinne der immer wieder geforderten Impfpflicht, mit der zahlreiche deutsche Politiker so umgehen, als handelte es sich um Hustensaft. 

Nachdem sämtliche offiziellen Zahlen zum Thema Corona eher unter Vorbehalt zu betrachten sind, stellt sich aber natürlich auch hier die Frage, wie verlässlich die Angaben des Paul-Ehrlich-Instituts eigentlich sind. Eine Möglichkeit, die 1.919 Verdachtsfälle einzuordnen, bestünde in der Altersverteilung der Todesfälle. Das mittlere Sterbealter der „Coronatoten“ in Deutschland liegt mit 83 Jahren bekanntlich ca. 2 Jahre über dem mittleren Sterbealter in Deutschland – was alleine schon ein Hinweis darauf ist, dass Corona kaum der Killer sein kann, zu dem es von Medien und Politikern hochgeredet wird. Läge das mittlere Sterbealter der mutmaßlich durch die Impfungen Verstorbenen deutlich unter dem mittleren Sterbealter in Deutschland, wäre dies ein deutlicher Hinweis, dass doch vielleicht mehr als 78 Personen kausal durch die Impfungen ums Leben gekommen sind. Leider schweigt sich der PEI-Bericht zu dieser Frage aus, und diese Daten sind auch nirgendwo auf der PEI-Website zu finden. 

Es gibt aber dennoch eine Reihe von Möglichkeiten, zu realistischeren als den offiziellen Zahlen zu kommen. Dazu muss man zunächst wissen, dass Datenbanken wie die des PEI darunter leiden, dass sie nur einen Bruchteil der Nebenwirkungen erfassen. Eine wissenschaftliche Übersichtsarbeit ist zu dem Schluss gekommen, dass es im Schnitt 20-mal mehr Nebenwirkungen gibt, als in solchen Datenbanken erfasst werden (Hazell & Shakir, Drug Safety 2006; 29 (5): 385–396). Zu einem ähnlichen Untererfassungsfaktor für Deutschland kommt man bei einem Vergleich der deutschen mit den niederländischen Nebenwirkungsdaten. Man kann also zunächst einmal die 78 Todesfälle, die selbst vom PEI als möglicherweise oder wahrscheinlich durch die Impfung verursacht zugegeben werden, mit dem Faktor 20 multiplizieren und kommt damit auf eine Zahl von ca. 1.600 Impftoten – und gleichzeitig auf die erschütternde Zahl von 600.000 schwerwiegenden Nebenwirkungen.

In den ersten Wochen nach den Impfungen steigt die Sterblichkeit signifikant an

Die nächste Möglichkeit besteht darin, von einer kausalen Todesursache durch die Impfung bei 30 bis 40 Prozent der Impftodes-Verdachtsfälle auszugehen, wie sie der Chefpathologe der Universität Heidelberg durch Obduktionen ermittelt hat. Nimmt man die 1.919 gemeldeten Fälle als Grundlage und zieht man wiederum die Dunkelziffer im Faktor 20 in Betracht, so kommt man mit dem Mittelwert von 35 Prozent durch die Impfung kausal Verstorbenen auf eine Anzahl von ca. 14.000 Impftoten.

Und schließlich kann man den gleichen Ansatz wählen wie bei der Zählung der Coronatoten – nämlich alle im Zusammenhang mit der Impfung aufgetretenen Todesfälle als Impftote zu zählen. Berechnet man auch hier die Untererfassung mit ein, so kommt man auf ca. 38.000 „im Zusammenhang mit den Impfungen Verstorbene“. Zugegeben, das ist nun nicht besonders wissenschaftlich, folgt aber der gleichen Logik wie die Erfassung der Coronatoten, wodurch die Zahlen zumindest halbwegs vergleichbar werden. Es stehen also – mit 110.000 „Coronatoten“ nach zwei Jahren „Pandemie“ – 55.000 „Coronatote“ pro Jahr 38.000 „Impftoten“ nach einem Jahr Impfkampagne gegenüber.  Dass die derzeit höheren Gesamttodeszahlen gerade in den jüngeren Alterskohorten darauf hindeuten, dass das durchschnittliche Sterbealter der Impftoten niedriger liegen dürfte als bei den Coronatoten, relativiert diese „Erfolgsbilanz“ noch weiter. 

Man kann diese Frage aber noch ganz anders untersuchen, indem man Todesfälle nicht nach Ursache kategorisiert, sondern die Entwicklung der Todesfälle über die Zeit untersucht. Dieser Ansatz hat den Vorteil, dass sich zwar über die Todesursache gerade bei älteren Menschen mit Vorerkrankungen trefflich streiten lässt, dass sich aber sogar Ärzte in den allermeisten Fällen darüber einigen können, ob eine Person tot oder noch am Leben ist. Der Nachteil dieser Methode liegt darin, dass Todesfallzahlen von Jahr zu Jahr generell relativ stark schwanken. So sind die Todesfallzahlen von 2019 auf 2020 laut Statistischem Bundesamt um ca. 46.000 gestiegen (also auf 2019 bezogen um 4,9 Prozent), was die Grundlage für die in den Medien immer wieder kolportierte, aber eben falsche Behauptung bildet, dass Corona in Deutschland eine Übersterblichkeit verursacht hätte. Falsch deshalb, weil dabei nicht berücksichtigt wird, dass in einer alternden Gesellschaft jedes Jahr tendenziell mehr Menschen sterben als im Vorjahr. Und 2020 war diesbezüglich kein außergewöhnlicher Anstieg zu verzeichnen. So sind die Sterbezahlen von 2014 auf 2015 ganz ohne Corona sogar um fast 57.000 gestiegen, was aufgrund der niedrigeren Grundsterblichkeit in diesen Jahren sogar einen Anstieg um gut 6,5 Prozent entsprach. Man muss also, um einen möglichen Effekt erkennen zu können, den genauen zeitlichen Verlauf der Sterbezahlen betrachten.

Für einzelne Länder, einschließlich Deutschland, wurden dazu auch immer wieder Analysen in den sozialen Medien veröffentlicht, die eine erhöhte Sterblichkeit durch die Coronaimpfungen nahelegen. In einer vorab als Pre-Print veröffentlichten Studie haben Wissenschaftler diesen möglichen Zusammenhang nun systematisch anhand Daten aus Europa und den USA untersucht, indem sie den Verlauf der Sterblichkeit mit dem Verlauf der Impfkampagnen verglichen haben. Für beide Regionen kommen die Wissenschaftler zu dem Schluss, dass in den ersten Wochen nach den Impfungen die Sterblichkeit signifikant ansteigt. Da für Europa die Daten von Euromomo verwendet wurden, die nicht aus absoluten Zahlen bestehen, sondern aus relativen Sterblichkeiten, können die Autoren für die europäischen Länder keine Schätzung der Zahl der Impftoten abgeben. Für die USA ist dies aber möglich und hier kommen die Autoren für den Zeitraum von Februar bis August 2021 zu einer Schätzung von 130.000 bis 180.000 Impftoten und damit zu einer Impfsterblichkeit von 1:2.500. Mit anderen Worten, sollten diese Berechnungen korrekt sein, stirbt eine von 2.500 injizierten Personen kausal an den sogenannten Corona-Impfungen. 

Corona-Impfkampagne in Deutschland bisher kausal für 1.500 bis 30.000 Impftote verantwortlich?

Was bedeutet dies nun für Deutschland? Nimmt man die Anzahl von ca. 61 Millionen Personen, die mindestens eine Injektion erhalten haben und legt die errechnete Impfsterblichkeit von 1:2.500 zugrunde, so kommt man auf insgesamt knapp 25.000 Impftote. Sollte sich die sogenannte Boosterimpfung aufgrund des relativ großen zeitlichen Abstandes zu den ersten beiden Injektionen unabhängig auswirken, kämen weitere 12.000 Tote dazu, was dann mit einer Gesamtzahl von 37.000 recht nah an der Höchstschätzung aus den PEI-Daten liegt. Legt man nur den untersuchten Zeitraum von Februar bis August 2021 zugrunde und zieht in Betracht, dass die USA ca. viermal so viele Einwohner haben wie Deutschland und die Impfquoten Ende August 2021 in beiden Länder ähnlich waren (tatsächlich in Deutschland sogar etwas höher), so kommt man alleine für diesen Zeitraum zu einer Zahl von 40.000 Impftoten. Dies ist im Übrigen auch die Zahl, auf die eine aktuelle Analyse der deutschen Sterbedaten als Obergrenze der Impftoten kommt. So groß die Unsicherheiten in den Daten sind, was zu einer großen Bandbreite der Schätzungen führt, kann man wohl relativ sicher davon ausgehen, dass die Corona-Impfkampagne in Deutschland bisher kausal zu 1.500 bis 30.000 Impftoten sowie zu 30.000 bis 600.000 schweren Schädigungen geführt hat. Selbst wenn man „nur“ von den 78 Todesfällen aus dem PEI-Bericht ausgeht, wäre unter normalen Umständen ein Medikament oder Impfstoff längst vom Markt genommen worden. Die Weiterverwendung dieser Injektionen hat also ganz klar keine wissenschaftlich-medizinischen, sondern politische Gründe.

Und damit komme ich zu meinem Eingangspunkt zurück, der immer wieder ins Spiel gebrachten allgemeinen Impfpflicht. Die oben genannten Zahlen für Deutschland beziehen sich auf ca. 150 Millionen Impfdosen. Eine allgemeine Impfpflicht hätte vermutlich zur Folge (hier kann man nur spekulieren), dass die laut Impfdashboard bereits „vollständig geimpften“ 59 Millionen Personen in Deutschland drei weitere Impfdosen gegen Omikron akzeptieren müssten, sowie die 25 Millionen Ungeimpften ebenfalls mindestens drei Impfdosen, in welcher Kombination auch immer. Insgesamt würden also weitere 250 Millionen Dosen injiziert. Extrem konservativ gerechnet würde dies kausal zu weiteren 2.500 Impftoten sowie 50.000 schwer Geschädigten führen, die immer noch vorsichtig geschätzte Obergrenze würde bei 50.000 weiteren Impftoten sowie 1 Million schwer Geschädigter liegen. In anderen Worten, der Staat würde dadurch die willkürliche Tötung von 2.500 bis 50.000 unschuldigen Menschen anordnen – damit sollte sich jede Diskussion einer Impfpflicht erledigt haben, denn der Staat darf nicht die willkürliche Tötung von Menschen anordnen, nicht einmal die von 130 Menschen, die sich aus den vom PEI zugestandenen 78 Todesfällen bei weiteren 250 Millionen Dosen ergeben würden. Tatsächlich darf der Staat in Deutschland nicht die Tötung eines einzigen unschuldigen Menschen gesetzlich anordnen. Dies ergibt sich sehr klar aus dem Luftsicherheitsgesetzurteil des Bundesverfassungsgerichts von 2006. 

Da „der Staat“ aber ganz konkret aus Menschen besteht, möchte ich all die Politiker und Medienvertreter, die zurzeit für eine Impfpflicht trommeln, alle Abgeordneten, die eventuell darüber abstimmen sollen, sowie die Ärzte, das medizinische Personal und die Polizisten, die im Falle eines Falles für die Durchführung und Durchsetzung einer Impfpflicht zuständig wären, bitten, sich sehr gut zu überlegen, ob sie für ein solches Szenario verantwortlich sein wollen. Und um sich klarzumachen, wofür sie verantwortlich wären, mögen sie sich bitte ein großes Feld mit mindestens 2.500 Särgen sowie 50.000 Krankenhausbetten mit schwer geschädigten Menschen vorstellen. Ist das wirklich die Zukunft, in die wir gehen wollen?

 

Andreas Zimmermann ist promovierter Naturwissenschaftler und lehrt an einer deutschen Hochschule. Er schreibt hier unter einem Pseudonym. Vergangene Woche erschien von ihm: „Fest entschlossen, den Notausgang zu verrammeln".

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